Das Nordlicht

Das Nordlicht
Gaute Bruvik - Visitnorway.com

Es ist ein einzigartiges Schauspiel wenn am dunklen Himmel die Lichter in spektakulären Farben und Formen erscheinen. Leuchtende Schleier in grün, rot und violett – die Nordlichter sind ein unvergessliches Erlebnis für jeden, der sie schon einmal gesehen hat.

Doch wie entsteht dieses außergewöhnliche Naturereignis? Die entscheidende Rolle spielt hierbei die Sonne. Das Nordlicht entsteht, wenn beim sogenannten Sonnenwind elektrisch geladene Sonnenpartikel mit der oberen Erdatmosphäre kollidieren.  Dies geschieht in über 100 km Höhe. Die Farbgebung des Lichtes hängt davon ab, mit welchen Gasen die Sonnenpartikel zusammenprallen. Je nachdem in welcher Höhe die Kollision stattfindet, erscheint das Nordlicht blau-violett (unter 120 km), gelbgrün (120-150 km) oder rot (über 150 km). Auch die Formen des Nordlichts können variieren: Bögen, Bänder, Schleier, Strahlen oder Flächen – die Erscheinungsformen sind sehr vielfältig.

Theoretisch ist es in ganz Norwegen möglich auf das Nordlicht zu treffen, die besten Chancen aber hat man nördlich des Polarkreises in Nordnorwegen. Am wahrscheinlichsten ist das Nordlicht zwischen Spätherbst und Frühling zu beobachten. Dann sind die Nächte am längsten und dunkelsten. Doch auch das Wetter muss mitspielen, wenn man das mystische Naturschauspiel beobachten möchte. Es gibt jedoch keine Garantie  - bei der Nordlicht-Beobachtung ist viel Geduld gefragt. Mal erscheint das spektakuläre Licht mehrmals am Abend, mal ist es tagelang nicht zu sehen. In kalten, trockenen Nächten ohne Wolken hat man die besten Verhältnisse für eine Nordlicht-Beobachtung.

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