Norwegen und die Wikinger

Norwegen und die Wikinger
Johan Berge - Visitnorway.com

Die Wikinger waren das Volk des Nordens. Sie wurden auch Nordmänner genannt.

Der Name Wikinger stammt von dem nordischen Wort „Vik“ ab, was soviel wie „Bucht“ bedeutet.

Die Wikinger lebten in den Gebieten, die heute Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland heißen.

Im norwegischen Mittelalter konnte sich die Bevölkerung von der Landwirtschaft kaum noch ernähren und daher suchten die Wikinger nach Alternativen, um zu überleben.

Die Wikinger suchten Ihr Glück an der Küste. Sie wohnten mit mehreren Familien, Knechten und Dienern in Langhäusern und  wurden extrem gute Schiffsbauer – man sagt die besten Europas!  Bald entstanden die berühmten Langschiffe oder besser bekannt unter Drachenschiffe. Diese Wikingerschiffe konnten durch Ihren breiten, flachen Rumpf auch in flachen Gewässern fahren und sogar auf den Flüssen weit ins Landesinnere gelangen.

Die Wikinger bereisten damit viele fremde Länder, entlang der europäischen Küste. Auf Ihren Entdeckungsfahrten betrieben Sie Handel, töpferten, schmiedeten Metallgegenstände und gründeten einige neue Städte wie z.B. Dublin.

Aber durch brutale, plündernde Überfälle erhielten die Wikinger den Ruf als „brutale Eroberer“ und „mordende Piraten“! Die Handelswaren, Gold und Silber, die Sie bei den Schlachten eroberten, wurden nachher getauscht. Viele Länder und Seefahrer fürchteten sich vor den Überfällen der Wikinger!

Im Jahr 1066 endete die Ära der Wikinger. Der Wikinger Harald Hardråde wollte den englischen Königsthron übernehmen – wurde aber vernichtend geschlagen!

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